IBAN berechnen – So funktioniert's
Die IBAN (International Bank Account Number) ist eine internationale Kontonummer, die grenzüberschreitende Überweisungen vereinfacht. In Deutschland besteht die IBAN aus 22 Zeichen und setzt sich aus dem Ländercode, einer Prüfziffer, der Bankleitzahl und der Kontonummer zusammen.
Aufbau der deutschen IBAN
Warum wurde die IBAN eingeführt?
Seit 2016 ist die IBAN für alle Überweisungen im SEPA-Raum (Single Euro Payments Area) Pflicht. Sie ersetzt die bisherige Kombination aus Bankleitzahl und Kontonummer und ermöglicht schnellere, günstigere und sicherere Überweisungen innerhalb von 36 europäischen Ländern.
Die Prüfziffer erklärt
Die zweistellige Prüfziffer nach dem Ländercode dient der Fehlererkennung. Sie wird nach einem festgelegten Algorithmus (Modulo 97) aus Bankleitzahl und Kontonummer berechnet. Dadurch können Tippfehler bei der Eingabe erkannt werden, bevor eine Überweisung fehlschlägt.
IBAN vs. BIC
Während die IBAN das Konto identifiziert, steht der BIC (Bank Identifier Code) für die Bank selbst. Bei Überweisungen innerhalb Deutschlands und des SEPA-Raums ist der BIC meist nicht mehr erforderlich – die IBAN reicht aus.
Häufige Fragen
Wo finde ich meine IBAN? Auf Ihrem Kontoauszug, im Online-Banking oder auf der Rückseite Ihrer Bankkarte. Sie können sie auch mit diesem Rechner aus Ihrer alten Bankleitzahl und Kontonummer ermitteln.
Kann ich aus der IBAN die Bank ermitteln? Ja, die Bankleitzahl ist in der deutschen IBAN enthalten (Stellen 5-12). Darüber lässt sich die Bank identifizieren.